Lemgo tut was für die Jugend

Die Skateranlage an der Pagenhelle soll unter anderen durch einen Soccerfield ergänzt werden. Foto: Benjamin Wiens/pixelio.de

„Aktiv-Park Schäferwiese“  für 2019 in Planung – Unter anderen soll ein Soccer Field entstehen –

Lemgo. In der Alten Hansestadt soll etwas für die aktive Freizeitgestaltung der jungen Generation getan werden. Das Lemgoer Jugendforum war die Quelle der Idee für das LEADER-Projekt „Aktiv-Park Schäferwiese“ – im kommenden Frühjahr soll es an die Umsetzung gehen. Das Projekt wird voraussichtlich 142.000 Euro kosten, 65% davon trägt die EU. Bisher gibt es an der Pagenhelle bereits eine Skateranlage, diese soll durch ein Soccer Field, Sitzgelegenheiten, Trimmgeräte und Freeletics sowie einen Grillplatz ergänzt werden.

Nachdem im Lemgoer Jugendforum die Idee für den Lemgoer „Aktiv-Treff“ geboren wurde, gab es zur Konkretisierung der Pläne eine weitere Beteiligung von Teenagern am Tag der Städtebauförderung Anfang Mai. Ein Workshop mit Kindern und Jugendlichen vor Ort diente der Ideensammlung und im Juni gab es eine erneute Vorstellung des Konzeptes für die spätere Zielgruppe – immerhin soll der Aktiv-Park auch möglichst gut angenommen werden.
Geplant ist der Erschaffung eines Soccerfields für diverse Ballportarten, auch Trimmgeräte und Freeletics sollen sportbegeistere Jugendliche in den Park locken. Ein Grillplatz und Sitzgelegenheiten sollen zudem Raum für Entspannung und Geselligkeit bieten. Eine Nutzung des Platzes wird bis 22 Uhr gestattet werden. In erster Linie werde darauf vertraut, dass die Jugendlichen sich an die Vorschriften halten werden, erklärt Berit Weber von der Stadt Lemgo. Sollte es Probleme geben, werden Ermahnungen von Sozialarbeitern oder gar der Polizei erfolgen – davon will aber erstmal niemand ausgehen.
Wird das Projekt nach der nun kommenden Phase der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit und von Behörden und Trägern öffentlicher Belange im Satzungsbeschluss genehmigt, soll die Umsetzung im Frühjahr 2019 starten. Hierfür wird eine reguläre Ausschreibung mit hoffentlich vielen Bewerbern erfolgen. Städtische Betriebe – wie etwa der neue Bauhof – dürfen in das Bauvorhaben nicht einbezogen werden, da diese keine Empfänger der Fördermittel sein dürfen.
Da die Förderung der LEADER-Projekts nur für neu gestaltete Projekte greift, wird die Skateranlage hiervon nicht betroffen werden. Klartext: eine Erneuerung ist nicht drin. Hierfür benötigt es einen separaten Antrag und natürlich dessen Genehmigung. Der Bau des Aktiv-Parks dürfte allerdings trotzdem Bereicherung genug für die Jugendlichen der Alten Hansestadt bedeuten.