Großzügige Schenkung

Im neuen Zentraldepot der städtischen Museen: Museumsleiter Markus Runte mit der aus Marburg stammenden Schwiegertochter von Josef Hunstiger, Christa von Mellenthin.

Im neuen Zentraldepot der städtischen Museen: Museumsleiter Markus Runte mit der aus Marburg stammenden Schwiegertochter von Josef Hunstiger, Christa von Mellenthin.

Portraits des Malers Josef Hunstiger im neuen Stadmuseum Paderborn –

Paderborn. Das neue Stadtmuseum Am Abdinghof freut sich über die Schenkung einer großen Anzahl von Portraits des Paderborner Malers Josef Hunstiger (1889-1960), die nun seine Schwiegertochter Christa von Mellenthin als Geschenk an Markus Runte vom Stadtmuseum übergab.
Dadurch wird die stadtgeschichtliche Sammlung der Stadt Paderborn, in der sich bereits mehrere Gemälde von Josef Hunstiger befinden, erheblich ergänzt.
Der 1889 in Höxter geborene Maler hat von 1908 bis 1914 die Kunstakademie in Düsseldorf besucht. Ab 1918 lebte er als freischaffender Künstler in Paderborn, wo er vorwiegend als Portraitmaler tätig war und damit seinen Unterhalt verdiente. Während seiner künstlerischen Laufbahn hat Hunstiger zahlreiche Paderborner Bürgerinnen und Bürger portraitiert. Auffällig in seinen Bildnissen ist die charakteristische Wiedergabe der Dargestellten unter der Einbeziehung des sozialen Umfelds.
Neben den Portraits widmete sich Josef Hunstiger auch mythologischen Szenen sowie historischen und religiösen Themen. Gemälde wie Madonnenbilder, monumentale Altargemälde, Kreuzweggestaltungen und Aposteldarstellungen finden sich in einem umfangreichen Werk.
Eine große Auswahl der Portraits von Paderborner Bürgern und Bürgerinnen zeigt das Stadtmuseum, das im Oktober öffnet, in seiner neuen Dauerausstellung.