Lemgoer belegen Platz vier


Menden. Die A-Jugend von Handball Lemgo scheiterte knapp im Spiel um Platz 3 beim diesjährigen Sauerland Cup in Menden. Gegen Bayer Dormagen unterlag das Team von Christian Plesser knapp mit 13:14 und landete am Ende auf Platz 4.

HL A-Jugend-Coach Trainer Christian Plesser zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs in Menden.

Das Turnier nutzen Christian Plesser und Thomas Kästing, um einige Dinge für die Rückrunde zu testen. In der Vorrunde am Samstag kamen die Lemgoer gut ins Turnier. Beim Spiel gegen den HSV Handball unterlagen die Lipper aufgrund von fünf vergebenen freien Chancen knapp mit 11:12, zogen aber dennoch mit drei Siegen als Tabellenerster in die Zwischenrunde ein.

Hier setzte man sich gegen die A-Jugend-Bundesliga-Konkurrenz aus Potsdam und Gummersbach durch. Im Viertelfinale war man gegen Herne bereits mit 8:4 in Front, der Gegner konnte jedoch durch zu frühe Abschlüsse der Spieler von Handball Lemgo zum Ausgleich kommen und so musste die Entscheidung im Siebenmeterwerfen her. Hier parierte Keeper Timon Mühlenstädt, der übrigens am Sonntag seinen 18. Geburtstag feierte, drei Siebenmeter und so feierte Lemgo den Einzug ins Halbfinale.

Im Halbfinale ging es für den Nachwuchs aus Lemgo gegen die U19-Nationalmannschaft aus Luxemburg. Mit 7:14 zogen die Lipper den Kürzeren. Im Spiel um Platz 3 unterlag man Bayer Dormagen dann knapp mit 13:14. „Thomas und ich sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft“, so Trainer Christian Plesser. „Kämpferisch haben wir eine top Leistung gezeigt. Die Jungs haben einen starken Auftritt im Sauerland hingelegt.“

„Nach dem Ausfall von Linkshänder Marvin Panofen am Samstag haben wir mit drei Rechtshändern im Rückraum agiert. Das haben wir sehr gut gelöst und uns in den Spielen auch taktisch immer gute Lösungen erarbeitet“, so Lemgos Trainer weiter. „Wir wissen auch, dass wir uns im Umschaltspiel in den nächsten Wochen bis zum Spiel gegen Minden noch verbessern müssen. Das Turnier war ein guter Jahresauftakt. Nun wissen wir, wo wir stehen und wo wie und noch weiter entwickeln müssen.“