Sevgül hin und weg

Kein Elfer! Jannik von Heiden trennt hier den dreifachen Torschützen Niklas Brand fair vom Ball

Lemgo/Kirchheide (ruko). Am Ende war es eine klare Sache, der 6:2-Erfolg der SG Bentorf-Hohenhausen beim TSV Kirchheide.

Die Gäste von Beginn an mit sichtlich mehr Spielanteilen. Allerdings wirkten die SG-Offensivkräfte Brand, Hartwig und Westhoff zunächst noch etwas zu hektisch in ihren Abschlüssen, so dass das erste Tor für die Gäste erst in der 40. Minute zustande kam. Westhoff, gekonnt per Hacke, der Torschütze.

Auch nach dem Wechsel stellten die Kalletaler das klar überlegene Team und gingen durch einen erneuten Treffer von Westhofft (50.), nach tollen Zusammenspiel zwischen Marvin
Siekmeier und Niklas Brand, mit 2:0 in Front. Zehn Minuten später konnte Jonas Wieting die erste richtige Chance des TSV in diesem Spiel zum Anschlusstreffer nutzen. Leon Hartwig stellte mit einem mehr als zweifelhaften Foulelfmeter (62.) den alten Abstand wieder her. „Das war ein Geschenk“, musste auch SG-Coach Naki Sevgül zugeben. Dann schlug die große Stunde von Hohenhausens Niklas Brand, dem innerhalb von 18 Minuten drei Treffer (72., 81. und 90.) gelangen. Dass sich Brand dabei über keinen Hattrick freuen konnte, verhinderte Lucas Berger, der in der 80. Minute auf 2:4 abschwächen konnte. „Nach diesem Auftritt meiner Jungs bin ich hin und weg. Niklas Brand machte mit seinem Sturmpartner Severino-Valentino Westhoff ein überragendes Spiel. Drei Tore selbst gemacht und einen Elfer herausgeholt – Klasse. Über eine gut funktionierende Defensive haben die Jungs sehr starke Aktionen nach vorne erzeugt. Mit den Brüdern Marvin und Leon Hartwig hatten wir ein entzückendes Mittelfeld. Mit Gregor Enns als Dritten wurden zusammen viele Zweikämpfe im Zentralen geführt und gewonnen. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde teilweise Kombinationsfußball von uns geboten“, zeigte sich SG-Trainer Naki Sevgül vom Auftritt seiner Jungens begeistert.

„Die SG war heute besser als wir. Das müssen wir akzeptieren. Da wir schon seit geraumer Zeit auf Nils Pampel und heute auch auf Max Kater verzichten mussten, waren wir stumpf in der Offensive. Diese Ausfälle konnten wir nicht kompensieren“, stellt TSV-Obmann Gerry Zachert fest.

 

 

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