Spielothek-Cup: TBV im Finale

Fünf Treffer steuerte Patrick Zieker zum Finaleinzug bei.

Fünf Treffer steuerte Patrick Zieker zum Finaleinzug bei.

Das erste Halbfinale des Casino Merkur Spielothek-Cup 2017 gewann der TBV Lemgo gegen OWL-Konkurrent TuS N-Lübbecke nach Siebenmeter-Werfen mit 27:26 und steht am morgigen Sonntag im Finale. Bester Werfer des TBV Lemgo war an diesem Tag Tim Hornke mit neun Treffern.

Der TBV Lemgo begann mit Peter Johannesson im Tor und auf den beiden Außenpositonen starteten Tim Hornke und Patrick Zieker, die von Fabian van Olphen und Christian Klimek im Innenblock unterstützt wurden. Die ersten Sieben machten Donát Bartók und Tim Suton auf den Halbpositionen voll. Zu Beginn der Partie legte der TuS N-Lübbecke mit zwei Toren vor, ehe Donát Bartók zum ersten Treffer der Lipper Peter Tatai überwand. Nach gut sechs gespielten Minuten setzten sich die Lübbecker auf 4:1 ab, bevor Fabian van Olphen im nächsten Angriff auf 4:2 verkürzte.

Gut in die Partie kam Peter Johannesson, der gleich zu Beginn des Spiels mit vier Paraden auf sich aufmerksam machte. Nach vierzehn gespielten Minuten griffen Isaias Guardiola und Azat Valiullin für Tim Suton und Donát Bartók mit in das Geschehen ein. Auf den Außenpositionen kamen kurze Zeit später Robin Hübscher und Dominik Ebner zum Einsatz.

Beim Stand von 10:7 für Lübbecke nahm Trainer Florian Kehrmann eine Auszeit. Im Anschluss daran trat Andrej Kogut für Fabian van Olphen auf die Platte der Kampa-Halle. Vier Minuten vor Schluss der ersten Halbzeit stand es 11:8 für den TuS, die mit Peter Tatai einen starken Torhüter hatten, der es den Lemgoern schwer machte. Der TuS N-Lübbecke führte mit 12:10 und somit ging es mit einem zwei Tore Rückstand aus Sicht der Lemgoer in die Kabine.

Nach fünf gespielten Minuten der zweiten Halbzeit gab es den ersten Ausgleich durch Patrick Zieker, der im folgenden Angriff die erste Führung einstellte. Tim Hornke traf ebenfalls und somit entstand in kurzer Zeit eine zwei Tore Führung für den TBV Lemgo. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte der TBV diese Führung auf drei Tore ausbauen. Nach einem Gegentreffer nahm Florian Kehrmann die zweite Auszeit. Mit dem 20:20-Ausgleich ging es in die letzten neun Minuten, allerdings setzten sich die Lübbecker wieder mit zwei Toren ab. Kurz vor Schluss stand es 23:23, als Peter Tatai mit einer Parade glänzte, dies war auch der Entstand der regulären Spielzeit.

Anstatt einer Verlängerung verständigten sich die beiden Mannschaften auf die direkte Entscheidung durch ein Siebenmeterwerfen – mit dem besseren Ende für Lemgo. Am Ende war es TBV-Torhüter Peter Johannesson, der parierte und den Lemgoer Sieg festhielt.

Der Gegner der morgigen Partie um den Spielo-Cup (Anpfiff 17:00 Uhr in der Merkur Arena) wird im zweiten Halbfinale des Tages zwischen der TSV GWD Minden und der TSV Hannover-Burgdorf ermittelt.

TBV Lemgo: Johannesson, Kogut (1), Guardiola, Ebner (1), van Olphen (4), Hornke (9), Hübscher (1) Suton (3), Bartók (3), Valiullin, Zieker (5)